Kündigung – Gehe im Guten
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Hier findest du Tipps und Tricks rund um das Thema Bewerbung und Aktuelles aus dem Arbeitsleben.

Kündigung – Gehe im Guten

Es ist also soweit – Du hast gekündigt. Freust Dich möglicherweise schon riesig auf Deinen neuen Job und bereitest alles für den Neuanfang vor. Warum Du dabei vorsichtig sein solltest, erklären wir heute mal ein wenig ausführlicher.

Time to say goodbye

Grundsätzlich ist nichts verwerflich daran, zu neuen Ufern aufbrechen zu wollen. Gründe gibt es viele – nicht immer ist man unglücklich im alten Job. Manchmal ist es einfach nur an der Zeit für frischen Wind.

Aber es gibt natürlich auch Fälle, in denen die Gründe schwerwiegender sind und durchaus mit dem Job oder der Firma zu tun haben. Selbst wenn Du am liebsten sofort alle Brücken hinter Dir abbrechen würdest, geht das meist nicht. Wenn Du nicht sofort freigestellt wirst, gibt es schließlich Kündigungsfristen zu beachten, während derer Du immer noch zur Leistung verpflichtet bist.

Bitte keine schmutzige Wäsche waschen

Es gibt immer wieder Zeitgenossen, die vom Moment der Kündigung an – wenn sie also selbst nichts mehr zu befürchten haben – die Meute aufhetzten. Bei Kollegen wird jetzt gelästert, was das Zeug hält –  über den Job, den Chef, die Firma. Der Frust kann jetzt ja endlich raus.

Zusätzlich arbeiten viele nur noch auf Sparflamme, lassen 5 Minuten vor Feierabend den Bleistift fallen, feiern Montags regelmäßig krank und sind auch sonst nicht mehr wirklich ansprechbar.

Du machst das natürlich anders! Denn Du bist clever. Man sieht sich meist nicht nur einmal im Leben. Außerdem ist die Welt ein Dorf und der Ruf ziemlich schnell ruiniert!

Hinterlasse einen guten, letzten Eindruck

Wusstest Du, dass uns laut wissenschaftlicher Studien ein Mittelwert aus dem Höhepunkt einer Sache und ihrem Ende im Gedächtnis bleibt? Deshalb sagt ein altes Sprichwort, man solle gehen, wenn es am schönsten ist, was natürlich nicht für Jobs gilt!

Für Dich bedeutet das eher, egal wie gut Du gearbeitet hast, dass Deine Letzte Zeit in der Firma maßgeblich das Bild beeinflusst, welches Dein Ex-Chef und Deine Ex-Kollegen von Dir im Kopf behalten. Das könnte Dir nun zwar egal sein – aber denk daran, man weiß niemals, was kommt. Man weiß nie, wer wen kennt und nie, ob man sich nicht doch noch einmal aus wichtigem Grund über den Weg läuft. Was, wenn Dein neuer Vorgesetzter der Schwager vom Ex-Chef ist!? Eben.

Ähnliches gilt für Deine Kollegen. Wenn Du sie jetzt plötzlich hängen lässt, nicht mehr unterstützt und über den Einen oder Anderen zu lästern beginnst, kann das wie ein Bumerang zurückkommen!

Vergiss die Krankmeldung

Groß mag die Versuchung sein, sich auf den letztern Metern in die ärztlich verordnete Hängematte zu legen und so allem Unangenehmen aus dem Weg zu gehen. Auch das solltest Du aus den oben bereits genannten Gründen unterlassen –  außer, Du bist wirklich krank. Mal unter uns: Du hast Deine Gründe für die Kündigung, Du hast Deine Würde – dann hast Du solche Spielchen nicht nötig. Mach Deinen Job bis zum letzten Tag einfach so gut wie immer.

Nach Dir die Sintflut? Besser nicht.

Bereite eine saubere Übergabe vor. Wer auch immer Deine Aufgabe übernimmt, wird Dir dankbar sein.
Sortiere all Deinen Papierkram so, dass auch andere einen Überblick haben. Gleiches gilt auch für Deine Dateien. Und laufende Projekte solltest Du so detailliert wie möglich SCHRIFTLICH festhalten.
Am Besten lässt Du Dir am Ende unterzeichnen, dass Du die Übergabe wirklich ausführlich durchgeführt hast.
Natürlich hast Du mit all dem jetzt nichts mehr zu tun – aber Deine Nachfolger sollten nicht leiden müssen unter Deinem Entschluss, weiterzuziehen.

Einarbeitung? Ja sicher.

Manchmal reicht eine Übergabe nicht. Manchmal muss es ein bisschen mehr sein. Vielleicht wurde ein neuer Mitarbeiter als Dein Nachfolger eingestellt. Vielleicht übernimmt jemand aus einem ganz anderen Bereich nun Deinen Job.

Nimm die Einarbeitung ernst. Je besser Dein Nachfolger anschließend zurecht kommt, desto mehr spricht das für Dich – für Deine Sorgfalt, Deine Genauigkeit und Deine Loyalität bis zum Schluß.
Und ganz nebenbei erntest Du sicher noch eine ganze Menge Dankbarkeit und Respekt seitens Deines gestressten Schützlings.

Gehe mit Stil

Wenn es nun tatsächlich soweit ist, verabschiede Dich angemessen und persönlich von allen.
Vielleicht kannst Du auch ein letztes gemeinsames Frühstück oder ein Abschieds-Gläschen nach dem finalen Feierabend organisieren. Bedanke Dich für die gute Zusammenarbeit. Auch wenn einzelne Personen vielleicht nicht ganz oben auf Deiner persönlichen Freundesliste stehen, da sind immer noch die, mit denen Du täglich Seite an Seite das Beste gegeben hast.

Wenn Du nicht verraten willst, wie es für Dich weiter geht, ist das in Ordnung. Du kannst immer sagen, dass Du Dich jetzt ganz neu orientierst und erst einmal Fuß fassen möchtest oder schauen, ob das auch wirklich das Richtige ist, bevor Du mehr dazu sagst.

Wenn Du das alles geschafft hast, kannst Du durchatmen und guten Gewissens in die Zukunft schauen.
Nebenbei kannst Du sicher sein, dass Du keine Angst haben musst, irgendjemandem aus Deiner alten Firma über den Weg zu laufen. Und wie gesagt, Einsatz zahlt sich aus – wer weiß, ob Dein Ex-Chef oder Ex-Kollegen in Zukunft nicht genau an der richtigen Stelle ein gutes Wort für Dich einlegen.

Wenn Du jetzt soweit bist, schauen wir uns im nächsten Artikel an, wie Du in Deinem neuen Job einen guten Einstand gibst.

Hinweis:

Aus Gründern der besseren Lesbarkeit verwenden wir hier im Blog die männliche Form von Bewerber, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, etc. – selbstverständlich meinen wir damit aber jederzeit beide Geschlechter.


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Über CEP

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